Das Wohl der Tiere liegt uns besonders am Herzen – und zwar nicht nur das unserer Haustiere, sondern aller Tiere, die in irgendeiner Form mit unseren Produkten in Verbindung stehen. Deshalb ist es für uns von großer Bedeutung, dass das Fleisch, das wir für unsere Produkte verwenden, nicht aus Massentierhaltung stammt. Wir legen großen Wert darauf, dass die Tiere möglichst wenig Stress ausgesetzt sind und unter artgerechten Bedingungen gehalten werden. Die Auswahl des richtigen Lieferanten für unser Rohstofffleisch ist daher ein sehr sorgfältiger und gut durchdachter Prozess, bei dem wir viele Aspekte berücksichtigen, um sicherzustellen, dass die Tiere respektvoll behandelt werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt für uns ist, die Transportwege so kurz wie möglich zu halten, um sowohl die Umwelt zu schonen als auch die Frische der Zutaten zu gewährleisten. Deshalb bemühen wir uns, das Fleisch möglichst regional einzukaufen. Konkret bedeutet das, dass wir das Fleisch aus einem Umkreis von etwa 150 Kilometern um unsere Produktionsstätte beziehen. So können wir nicht nur die Herkunft genau nachvollziehen, sondern auch den ökologischen Fußabdruck unserer Produkte reduzieren. Ein Beispiel dafür ist unser Nassfutter "Auf der PHirsch", dessen Fleisch ausschließlich von Wildtieren stammt, die in ihrer natürlichen Umgebung leben und gejagt werden.
Auch das Fleisch für unser Nassfutter "Let me Entertain you" stammt aus deutscher Freilandhaltung. Hierbei handelt es sich zwar nicht um Bio-Fleisch, dennoch achten wir darauf, dass die Tiere unter möglichst artgerechten Bedingungen aufwachsen und gehalten werden. Die Freilandhaltung bietet den Tieren mehr Bewegungsfreiheit und eine natürlichere Umgebung als konventionelle Haltungssysteme, was sich positiv auf ihr Wohlbefinden auswirkt.
Pferd als Nassfutter
Das Fleisch für unser spezielles Nassfutter "Ich habe Pferdich" stammt ebenfalls aus Deutschland. Pferdefleisch nimmt in Deutschland eine besondere Stellung ein, da Pferde eine Mischung aus Haus- und Nutztier darstellen und daher besonderen gesetzlichen Regelungen unterliegen.
In Deutschland gelten Pferde, deren Status nicht eindeutig ist, grundsätzlich als lebensmittelliefernde Tiere, wenn es um Behandlungsmöglichkeiten geht. Allerdings dürfen sie nicht ohne weiteres als Schlachtpferde verwendet werden. Das bedeutet, dass für Pferde, die als Nahrungsmittel genutzt werden, strenge Vorschriften bezüglich der Verabreichung von Arzneimitteln gelten. Dies ist wichtig, da Medikamente, die den Tieren verabreicht werden, über die Nahrungskette letztlich auch vom Menschen aufgenommen werden können.
Die Verabreichung von Medikamenten wird genau geregelt, da diese unterschiedlich schnell im Körper abgebaut werden und unterschiedlich lange verbleiben können. Es gibt gesetzliche Vorgaben, welche Medikamente bei lebensmittelliefernden Pferden eingesetzt werden dürfen und wie lange die sogenannte "Wartezeit" zwischen der letzten Medikamentengabe und der Schlachtung sein muss. Diese Regelungen dienen dem Schutz der Verbraucher und stellen sicher, dass das Fleisch frei von schädlichen Rückständen ist.
Warum kein Bio?
Die Herstellung von Bioprodukten ist ein äußerst komplexer und umfangreicher Prozess. Dabei muss jeder einzelne Betrieb in der gesamten Produktionskette bio-zertifiziert sein, um das Endprodukt als Bio kennzeichnen zu dürfen. Bereits wenn nur ein Betrieb in der Kette nicht bio-zertifiziert ist, verliert das Produkt seinen Bio-Status. Viele Landwirte entscheiden sich gegen eine Bio-Zertifizierung, da dieser Prozess mit erheblichem Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist.
Trotzdem legen wir großen Wert darauf, dass die Tiere, auch wenn sie kein Bio-Siegel tragen, unter artgerechten Bedingungen gehalten werden. Dies bleibt einer der wichtigsten Standards für unsere Produkte. Wir sind überzeugt, dass eine verantwortungsvolle und tierfreundliche Haltung der Tiere grundlegend für die Qualität und Nachhaltigkeit unserer Produkte ist, unabhängig davon, ob sie als Bio zertifiziert sind oder nicht.